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Kaufhäuser und Sonderposten in Deutschland

Branche · 9.883 Geschäfte · OSM-Stand 11.10.2026

Symbolbild Kaufhäuser und Sonderposten
Symbolbild
  • 9.883Geschäfte
  • 1,2je 10.000 Einwohner
  • 2,7 %Anteil am Einzelhandel
  • 47 %Filialanteil

Kaufhäuser, Warenhäuser, Sonderposten- und Restpostenmärkte sowie Einkaufszentren als Ganzes sind in OpenStreetMap als shop=department_store, variety_store, general und mall erfasst. Den größten Teil machen Sonderpostenmärkte und Non-Food-Discounter mit wechselndem Sortiment aus, klassische Warenhäuser sind deutlich seltener geworden.

Die Schließung großer Warenhäuser hat in vielen Innenstädten Lücken hinterlassen, die neu genutzt werden, teils durch Handel, teils durch Gastronomie, Kultur oder Bildung. Für Städte sind diese Flächen ein Schlüssel der Innenstadtentwicklung, für kleine Händler können Zwischennutzungen eine Chance sein.

Wo es die meisten Kaufhäuser gibt

Die höchste Dichte erreicht Sachsen-Anhalt mit 2,2 Geschäften je 10.000 Einwohner, die niedrigste Baden-Württemberg mit 0,8. Unterschiede entstehen durch Siedlungsstruktur, Tourismus und die unterschiedlich gründliche Kartierung.

Die meisten Geschäfte zählt Nordrhein-Westfalen (1.823), dahinter Bayern mit 1.424.

Wo Kaufhäuser besonders häufig sind

Absolut

  1. Berlin: 409
  2. Hamburg: 177
  3. München: 112
  4. Bremen: 89
  5. Leipzig: 88
  6. Köln: 81
  7. Dresden: 77
  8. Essen: 71
  9. Frankfurt am Main: 67
  10. Dortmund: 66
  11. Düsseldorf: 58
  12. Nürnberg: 58

Je 10.000 Einwohner (ab 50.000 Einw.)

  1. Plauen: 3,9
  2. Görlitz: 3,6
  3. Dessau-Roßlau: 3,6
  4. Hameln: 3,4
  5. Koblenz: 3,3
  6. Fulda: 3,2
  7. Frankfurt (Oder): 3,2
  8. Passau: 3,2
  9. Cottbus: 3,1
  10. Wetzlar: 2,9
  11. Bamberg: 2,9
  12. Wilhelmshaven: 2,8

Die Städte ab 20.000 Einwohnern kommen zusammen auf 6.688 Geschäfte, also 1,3 je 10.000 Einwohner. Am unteren Ende der größeren Städte stehen Pulheim (0,4), Gelsenkirchen (0,5) und Ludwigshafen am Rhein (0,5).

Die größten Ketten der Branche

Rund 47 % der erfassten Geschäfte tragen in OpenStreetMap eine Marke. Je höher dieser Filialanteil, desto stärker ist eine Branche von Ketten geprägt.

Kalkulation: amtlicher Vergleichswert

Im zugehörigen Wirtschaftszweig 47.1 erreichte die Rohertragsquote 2017 24,7 %, die Personalkosten machten 12,5 % des Umsatzes aus. Quelle ist das Statistische Jahrbuch 2019, der Einzelhandel insgesamt kam auf 31,3 Prozent. Mit dem Kalkulationsrechner vergleichen

Tipp

Leerstehende Großflächen werden oft in Zwischennutzung angeboten. Das kann ein günstiger Test für ein Ladenkonzept sein.

Häufige Fragen

Wie groß ist die Branche Kaufhäuser und Sonderposten?

In OpenStreetMap sind 9.883 Geschäfte erfasst (Stand 11.10.2026), das sind 1,2 je 10.000 Einwohner und 2,7 % aller Einzelhandelsgeschäfte.

Wo sind Kaufhäuser am dichtesten vertreten?

Sachsen-Anhalt mit 2,2 Geschäften je 10.000 Einwohner.

Wie grenzt ihr Kaufhäuser und Sonderposten ab?

Gezählt werden Geschäfte mit shop=department_store, variety_store, general, mall, wholesale.

Wer ist der größte Filialist bei Kaufhäuser?

TEDi mit 1.701 erfassten Filialen.

Quellen und Stand

Stand: OSM 11.10.2026

Auswertung und Texte: Redaktion Einzelhandel.org. Fehler gefunden? Schreib uns.

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