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Frankfurt am Main: Geschäfte und Filialisten

Hessen · 760.656 Einwohner (2025) · OSM-Stand 11.10.2026

  • 3.280Geschäfte
  • 4,3je 1.000 Einwohner
  • 23 von 59Rang im Land
  • 30 %Filialanteil

Für die Metropole Frankfurt am Main weist OpenStreetMap 3.280 Verkaufsstellen aus, rechnerisch 4,3 je 1.000 Menschen. Im Vergleich mit den übrigen Städten dieser Größe in Hessen bedeutet das einen Wert etwa gleichauf mit dem Mittel von 4,5. In der Rangliste der Geschäftsdichte in Hessen steht Frankfurt am Main auf Rang 23 von 59.

Spitzenreiter im Branchenmix sind Kioske und Nachbarschaftsläden (526 Geschäfte, 16,0 %). Zweitgrößte Gruppe sind Bekleidung und Mode mit 386 Geschäften. Bundesweit liegt der Anteil dieser Branche nur bei 6,9 %, in Frankfurt am Main ist sie also überdurchschnittlich präsent. Den Filialisten lassen sich 30 % der Läden zuordnen, angeführt von Rewe (71), Der Bäcker Eifler (34) und Aldi Süd (32).

So verteilt sich der Handel in Frankfurt am Main

Kioske526
Mode386
Supermärkte311
Bäckereien283
Elektronik167
Möbel153
Geschenke und Hobby125
Feinkost119
Fahrzeuge119
Schmuck113
Drogerien111
Sport103
Getränkemärkte97
Blumen96
Branchendichte in Frankfurt am Main gegenüber dem Mittel der Städte in Hessen
BrancheAnzahlje 10.000Städte im Land
Kioske und Nachbarschaftsläden5266,94,4
Bekleidung und Mode3865,14,9
Supermärkte und Discounter3114,14,2
Bäckereien und Konditoreien2833,74,3
Elektronik und Mobilfunk1672,22,3
Möbel und Einrichtung1532,02,1
Geschenke, Kunst und Hobby1251,61,4
Feinkost, Bio und Spezialitäten1191,61,9
Fahrzeuge und Kfz-Zubehör1191,63,0
Schmuck und Uhren1131,51,2
Drogerie und Kosmetik1111,51,4
Sport, Outdoor und Fahrrad1031,41,5
Getränke und Wein971,31,5
Blumen961,31,2
Optik und Hörakustik941,21,7
Bücher und Schreibwaren761,01,0
Tabak, Presse und Lotto680,90,8
Kaufhäuser und Sonderposten670,91,3
Schuhe560,70,9
Baumärkte und Heimwerkerbedarf430,61,2
Metzgereien390,50,8
Second Hand und Antiquitäten310,40,4
Sanitätshäuser und Gesundheit280,40,5
Spielwaren und Babybedarf260,30,4
Garten und Pflanzen120,20,4
Tierbedarf70,10,3

Was auffällt

Deutlich mehr Geschäfte je Einwohner als vergleichbare Städte hat Frankfurt am Main bei Kioske und Nachbarschaftsläden. Dünner besetzt als im Landesschnitt sind Baumärkte und Heimwerkerbedarf und Fahrzeuge und Kfz-Zubehör. Eine niedrige Dichte ist nicht automatisch eine Marktlücke: Manchmal fehlt die Nachfrage, manchmal nur der Eintrag in der Karte.

Ketten mit den meisten Läden in Frankfurt am Main

  1. Rewe: 71 Geschäfte
  2. Der Bäcker Eifler: 34 Filialen
  3. Aldi Süd: 32 Filialen
  4. dm: 29 Läden
  5. Wiener Feinbäcker Heberer: 28 Filialen
  6. Penny: 24 Läden
  7. Lidl: 20 Geschäfte
  8. Netto Marken-Discount: 19 Filialen
  9. tegut: 18 Standorte
  10. Rossmann: 16 Geschäfte
  11. Relay: 14 Filialen
  12. Nahkauf: 13 Geschäfte

Fehlt bei einem Eintrag die Marke, taucht er hier nicht auf. Die Werte sind daher Mindestzahlen.

Wie Frankfurt am Main im Umland abschneidet

Die höchste Geschäftsdichte im Umkreis hat Neu-Isenburg mit 4,9 Läden je 1.000 Einwohner. Mühlheim am Main kommt nur auf 2,9. Kaufkraft fließt zwischen Nachbarstädten hin und her. Eine hohe Dichte spricht meist für Einkaufsverkehr aus dem Umland.

StadtEntfernungEinwohnerGeschäfteje 1.000
Frankfurt am Main0 km760.6563.2804,3
Offenbach am Main6,1 km133.1955133,9
Neu-Isenburg6,2 km38.2361894,9
Bad Vilbel8,4 km35.8861403,9
Eschborn8,9 km22.478894,0
Dreieich10,2 km41.9651623,9
Mühlheim am Main10,7 km29.213862,9

Grundversorgung: Supermärkte, Bäcker und Drogerien in Frankfurt am Main

Ein Lebensmittelmarkt versorgt in Frankfurt am Main im Schnitt 2.446 Menschen. Mit 4,1 Märkten je 10.000 Einwohner liegt die Stadt etwa gleichauf mit dem Mittel der Städte im Land (4,2). Hinzu kommen 283 Bäckereien, 526 Kioske und Nachbarschaftsläden sowie 111 Drogerien.

Wie lange Geschäfte in Frankfurt am Main öffnen dürfen

In Hessen gilt das Hessische Ladenöffnungsgesetz (HLöG): Mo bis Sa 0 bis 24 Uhr. Verkaufsoffene Sonntage sind höchstens vier Mal im Jahr möglich, höchstens sechs zusammenhängende Stunden, Ende spätestens 20 Uhr, Gottesdienstzeiten sind zu berücksichtigen. Konkrete Termine legt die zuständige Behörde jedes Jahr neu fest. Mehr zum Gesetz in Hessen

Kurz beantwortet: Handel in Frankfurt am Main

Wie viele Geschäfte gibt es in Frankfurt am Main?

In OpenStreetMap sind für Frankfurt am Main 3.280 Einzelhandelsgeschäfte erfasst (Stand 11.10.2026), das sind 4,3 je 1.000 Einwohner. Dienstleister wie Friseure sind nicht mitgezählt.

Welche Geschäfte gibt es in Frankfurt am Main am häufigsten?

Am häufigsten sind Kioske und Nachbarschaftsläden mit 526 Geschäften, gefolgt von Bekleidung und Mode mit 386.

Welcher Filialist ist in Frankfurt am Main am häufigsten vertreten?

Laut OpenStreetMap hat Rewe mit 71 Standorten die meisten Filialen in Frankfurt am Main. Gezählt sind nur Geschäfte mit Marken-Eintrag.

Wie viele Lebensmittelmärkte hat Frankfurt am Main?

Erfasst sind 311 Supermärkte und Discounter, rechnerisch einer je 2.446 Einwohner.

Welche Ladenöffnungszeiten gelten in Frankfurt am Main?

Es gilt das Hessische Ladenöffnungsgesetz (HLöG). Werktags: Montag bis Samstag von 0 bis 24 Uhr; am Gründonnerstag ab 20 Uhr geschlossen. Verkaufsoffene Sonntage sind an höchstens 4 Tagen im Jahr erlaubt, höchstens sechs zusammenhängende Stunden, Ende spätestens 20 Uhr, Gottesdienstzeiten sind zu berücksichtigen.

Quellen und Stand

Stand: OSM 11.10.2026, Einwohner 2025

Gezählt werden alle in OpenStreetMap als Geschäft (shop) erfassten Verkaufsstellen innerhalb der Gemeindegrenze. Friseure, Reinigungen, Reisebüros und andere Dienstleister mit Ladenlokal sind nicht enthalten. Da die Karte von Freiwilligen gepflegt wird, fehlen einzelne Läden oder sind bereits geschlossen. Größenordnungen und Strukturen bildet sie dennoch gut ab.

Auswertung und Texte: Redaktion Einzelhandel.org. Fehler gefunden? Schreib uns.

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