Frankfurt am Main: Geschäfte und Filialisten
- 3.280Geschäfte
- 4,3je 1.000 Einwohner
- 23 von 59Rang im Land
- 30 %Filialanteil
Für die Metropole Frankfurt am Main weist OpenStreetMap 3.280 Verkaufsstellen aus, rechnerisch 4,3 je 1.000 Menschen. Im Vergleich mit den übrigen Städten dieser Größe in Hessen bedeutet das einen Wert etwa gleichauf mit dem Mittel von 4,5. In der Rangliste der Geschäftsdichte in Hessen steht Frankfurt am Main auf Rang 23 von 59.
Spitzenreiter im Branchenmix sind Kioske und Nachbarschaftsläden (526 Geschäfte, 16,0 %). Zweitgrößte Gruppe sind Bekleidung und Mode mit 386 Geschäften. Bundesweit liegt der Anteil dieser Branche nur bei 6,9 %, in Frankfurt am Main ist sie also überdurchschnittlich präsent. Den Filialisten lassen sich 30 % der Läden zuordnen, angeführt von Rewe (71), Der Bäcker Eifler (34) und Aldi Süd (32).
So verteilt sich der Handel in Frankfurt am Main
| Branche | Anzahl | je 10.000 | Städte im Land |
|---|---|---|---|
| Kioske und Nachbarschaftsläden | 526 | 6,9 | 4,4 |
| Bekleidung und Mode | 386 | 5,1 | 4,9 |
| Supermärkte und Discounter | 311 | 4,1 | 4,2 |
| Bäckereien und Konditoreien | 283 | 3,7 | 4,3 |
| Elektronik und Mobilfunk | 167 | 2,2 | 2,3 |
| Möbel und Einrichtung | 153 | 2,0 | 2,1 |
| Geschenke, Kunst und Hobby | 125 | 1,6 | 1,4 |
| Feinkost, Bio und Spezialitäten | 119 | 1,6 | 1,9 |
| Fahrzeuge und Kfz-Zubehör | 119 | 1,6 | 3,0 |
| Schmuck und Uhren | 113 | 1,5 | 1,2 |
| Drogerie und Kosmetik | 111 | 1,5 | 1,4 |
| Sport, Outdoor und Fahrrad | 103 | 1,4 | 1,5 |
| Getränke und Wein | 97 | 1,3 | 1,5 |
| Blumen | 96 | 1,3 | 1,2 |
| Optik und Hörakustik | 94 | 1,2 | 1,7 |
| Bücher und Schreibwaren | 76 | 1,0 | 1,0 |
| Tabak, Presse und Lotto | 68 | 0,9 | 0,8 |
| Kaufhäuser und Sonderposten | 67 | 0,9 | 1,3 |
| Schuhe | 56 | 0,7 | 0,9 |
| Baumärkte und Heimwerkerbedarf | 43 | 0,6 | 1,2 |
| Metzgereien | 39 | 0,5 | 0,8 |
| Second Hand und Antiquitäten | 31 | 0,4 | 0,4 |
| Sanitätshäuser und Gesundheit | 28 | 0,4 | 0,5 |
| Spielwaren und Babybedarf | 26 | 0,3 | 0,4 |
| Garten und Pflanzen | 12 | 0,2 | 0,4 |
| Tierbedarf | 7 | 0,1 | 0,3 |
Was auffällt
Deutlich mehr Geschäfte je Einwohner als vergleichbare Städte hat Frankfurt am Main bei Kioske und Nachbarschaftsläden. Dünner besetzt als im Landesschnitt sind Baumärkte und Heimwerkerbedarf und Fahrzeuge und Kfz-Zubehör. Eine niedrige Dichte ist nicht automatisch eine Marktlücke: Manchmal fehlt die Nachfrage, manchmal nur der Eintrag in der Karte.
Ketten mit den meisten Läden in Frankfurt am Main
- Rewe: 71 Geschäfte
- Der Bäcker Eifler: 34 Filialen
- Aldi Süd: 32 Filialen
- dm: 29 Läden
- Wiener Feinbäcker Heberer: 28 Filialen
- Penny: 24 Läden
- Lidl: 20 Geschäfte
- Netto Marken-Discount: 19 Filialen
- tegut: 18 Standorte
- Rossmann: 16 Geschäfte
- Relay: 14 Filialen
- Nahkauf: 13 Geschäfte
Fehlt bei einem Eintrag die Marke, taucht er hier nicht auf. Die Werte sind daher Mindestzahlen.
Wie Frankfurt am Main im Umland abschneidet
Die höchste Geschäftsdichte im Umkreis hat Neu-Isenburg mit 4,9 Läden je 1.000 Einwohner. Mühlheim am Main kommt nur auf 2,9. Kaufkraft fließt zwischen Nachbarstädten hin und her. Eine hohe Dichte spricht meist für Einkaufsverkehr aus dem Umland.
| Stadt | Entfernung | Einwohner | Geschäfte | je 1.000 |
|---|---|---|---|---|
| Frankfurt am Main | 0 km | 760.656 | 3.280 | 4,3 |
| Offenbach am Main | 6,1 km | 133.195 | 513 | 3,9 |
| Neu-Isenburg | 6,2 km | 38.236 | 189 | 4,9 |
| Bad Vilbel | 8,4 km | 35.886 | 140 | 3,9 |
| Eschborn | 8,9 km | 22.478 | 89 | 4,0 |
| Dreieich | 10,2 km | 41.965 | 162 | 3,9 |
| Mühlheim am Main | 10,7 km | 29.213 | 86 | 2,9 |
Grundversorgung: Supermärkte, Bäcker und Drogerien in Frankfurt am Main
Ein Lebensmittelmarkt versorgt in Frankfurt am Main im Schnitt 2.446 Menschen. Mit 4,1 Märkten je 10.000 Einwohner liegt die Stadt etwa gleichauf mit dem Mittel der Städte im Land (4,2). Hinzu kommen 283 Bäckereien, 526 Kioske und Nachbarschaftsläden sowie 111 Drogerien.
Wie lange Geschäfte in Frankfurt am Main öffnen dürfen
In Hessen gilt das Hessische Ladenöffnungsgesetz (HLöG): Mo bis Sa 0 bis 24 Uhr. Verkaufsoffene Sonntage sind höchstens vier Mal im Jahr möglich, höchstens sechs zusammenhängende Stunden, Ende spätestens 20 Uhr, Gottesdienstzeiten sind zu berücksichtigen. Konkrete Termine legt die zuständige Behörde jedes Jahr neu fest. Mehr zum Gesetz in Hessen
Kurz beantwortet: Handel in Frankfurt am Main
Wie viele Geschäfte gibt es in Frankfurt am Main?
In OpenStreetMap sind für Frankfurt am Main 3.280 Einzelhandelsgeschäfte erfasst (Stand 11.10.2026), das sind 4,3 je 1.000 Einwohner. Dienstleister wie Friseure sind nicht mitgezählt.
Welche Geschäfte gibt es in Frankfurt am Main am häufigsten?
Am häufigsten sind Kioske und Nachbarschaftsläden mit 526 Geschäften, gefolgt von Bekleidung und Mode mit 386.
Welcher Filialist ist in Frankfurt am Main am häufigsten vertreten?
Laut OpenStreetMap hat Rewe mit 71 Standorten die meisten Filialen in Frankfurt am Main. Gezählt sind nur Geschäfte mit Marken-Eintrag.
Wie viele Lebensmittelmärkte hat Frankfurt am Main?
Erfasst sind 311 Supermärkte und Discounter, rechnerisch einer je 2.446 Einwohner.
Welche Ladenöffnungszeiten gelten in Frankfurt am Main?
Es gilt das Hessische Ladenöffnungsgesetz (HLöG). Werktags: Montag bis Samstag von 0 bis 24 Uhr; am Gründonnerstag ab 20 Uhr geschlossen. Verkaufsoffene Sonntage sind an höchstens 4 Tagen im Jahr erlaubt, höchstens sechs zusammenhängende Stunden, Ende spätestens 20 Uhr, Gottesdienstzeiten sind zu berücksichtigen.
Quellen und Stand
Stand: OSM 11.10.2026, Einwohner 2025
Gezählt werden alle in OpenStreetMap als Geschäft (shop) erfassten Verkaufsstellen innerhalb der Gemeindegrenze. Friseure, Reinigungen, Reisebüros und andere Dienstleister mit Ladenlokal sind nicht enthalten. Da die Karte von Freiwilligen gepflegt wird, fehlen einzelne Läden oder sind bereits geschlossen. Größenordnungen und Strukturen bildet sie dennoch gut ab.
Auswertung und Texte: Redaktion Einzelhandel.org. Fehler gefunden? Schreib uns.